Baugesetz und Formulare

Bitte beachten Sie, dass grundsätzlich jede Baumaßnahme (Abbruch, Neuerrichtung, Sanierung, Zu- und Umbau, Widmungsänderung, etc.) der Baubehörde zu melden ist.

Im Bauverfahren werden gemäß Burgenländischen Baugesetz 1997, LGBl.Nr. 10/1998 idgF. folgende Arten von Bauvorhaben unterschieden:
1) geringfügige Bauvorhaben (§ 16)
2) anzeigepflichtige Bauvorhaben (§ 17) und
3) bewilligungspflichtige Bauvorhaben (§ 18)
4) Abbruch von Gebäuden (§ 20)
5) Fertigstellungsanzeige, Schlussüberprüfung, Benützungsfreigabe

Richtiger Anschluss an den Ortskanal
Informationen rund um Wasser und Abwasser

Weiters wird mitgeteilt, dass die Bezirkshauptmannschaft Neusiedl am See für baubehördliche Bewilligungen der Gewerbebetriebe und Bauten im Grünland Baubehörde I. Instanz ist.
Gleichzeitig mit dem Bgld. Baugesetz 1997wurde seitens der Bgld. Landesregierung auch die Bauverordnung LGBl.Nr. 11/1998 erlassen. Diese regelt die technische Ausführung der Bauten wie z.B. Standsicherheit, Wärmeschutz, Schall- und Brandschutz, Einfriedungen, Fenster- und Belichtungsflächen, Schutz vor Beeinträchtigungen durch Emissionen, Raumhöhen, Feuchtigkeitsschutz usw...

1) geringfügige Bauvorhaben (§ 16)

Maßnahmen zur Erhaltung, Instandsetzung oder Verbesserung von Bauten und Bauteilen, sowie sonstige Bauvorhaben, an denen keine baupolizeilichen Interessen bestehen, bedürfen keines Bauverfahrens, sind aber der Baubehörde spätestens 14 Tage vor Baubeginn schriftlich mitzuteilen (z.B. Renovierung der Fassade, Fenstertausch, Sanierungs- bzw. Erhaltungsmaßnahmen "Gleiches durch Gleiches").

Folgende Unterlagen sind beizubringen:- Skizze, Lageplan und genaue Beschreibung des Vorhabens

Formular zum Download

2) anzeigepflichtige Bauvorhaben (§ 17)

Folgende Bauvorhaben sind, sofern sie nicht geringfügig sind (§ 16), der Baubehörde vor Baubeginn anzuzeigen:

1) die Errichtung und Änderung von Wohngebäuden bis zu einer Wohnnutzfläche von insgesamt 200 m² und der dazugehörenden Nebengebäude (z.B. Garagen, Gartenhäuschen) sowie von sonstigen Gebäuden bis zu einer Nutzfläche von insgesamt 200 m²,
2) die Errichtung und Änderung von anderen Bauwerken als Gebäuden,
3) die Änderung des Verwendungszweckes von Gebäuden.

Vor Planungsbeginn hat der Bauwerber Auskünfte über die Bebauungsrichtlinien einzuholen, um unnötige Verzögerungen im Bewilligungsverfahren zu verhindern, u.a.

  • über die Flächenwidmung des Grundstückes
  • den Inhalt eines (Teil-)Bebauungsplanes bzw. Baurichtlinien
  • über die Bebauungsweise, Abstände, Baulinien, Geschoßanzahl, etc.

    Folgende Unterlagen sind beizubringen:
  • Bauplan (3-fach) inklusive Zustimmungserklärung der Eigentümer jener Grundstücke, die von den Fronten des Baues weniger als 15 m entfernt sind.
  • Baubeschreibung (3-fach)
  • Wenn vorhanden - letztgültiger Grundbuchsauszug (nicht älter als sechs Monate)
  • Verzeichnis der Eigentümer jener Grundstücke, die von den Fronten des Baues weniger als 15 m entfernt sind
  • Energieausweis (mind. 2-fach, für konditionierte Gebäude)
  • Bei Bedarf können weitere Unterlagen angefordert werden

Die Baupläne und Baubeschreibungen sind von einem befugten Planverfasser zu erstellen und vom Bauwerber, Grundeigentümer und vom Planverfasser zu unterfertigen.

Formular Ansuchen zum Download

Formular GWR-Datenerfassungsblatt zum Download, welches der allgemeinen Baubeschreibung beizulegen ist

Liegt die Baufreigabe vor, kann mit dem Bau begonnen werden. Der Bauwerber hat der Gemeinde den Baubeginn bekannt zu geben und dafür zu sorgen, dass die von der Baubehörde ausgestellte Bauplakette gut sichtbar auf der Baustelle angebracht wird.

Sollte die Baufreigabe nicht ohne Auflagen oder Bedingungen erteilt werden können, oder liegen die Zustimmungserklärungen der Anrainer nicht vor, so hat die Baubehörde den Bauwerber aufzufordern, um eine Baubewilligung gemäß § 18 anzusuchen.

 

3) Bewilligungspflichtige Bauvorhaben (§ 18)

Für Bauvorhaben, die nicht geringfügig sind, ist vor Baubeginn - sofern keine Bauanzeige gemäß § 17 erfolgt - bei der Baubehörde um Baubewilligung anzusuchen. Der Baubewilligungspflicht unterliegen jedenfalls die Errichtung und Änderung von Wohngebäuden über 200 m² Wohnnutzfläche sowie aller anderen Gebäude über 200 m² Nutzfläche.

Folgende Unterlagen sind beizubringen:

  • Bauplan (3-fach)
  • Baubeschreibung (3-fach)
  • Wenn vorhanden - letztgültiger Grundbuchsauszug (nicht älter als sechs Monate)
  • Verzeichnis der Eigentümer jener Grundstücke, die von den Fronten des Baues weniger als 15 m entfernt sind
  • Energieausweis (mind. 2-fach, für konditionierte Gebäude)
  • Bei Bedarf können weitere Unterlagen angefordert werden

Die Baupläne und Baubeschreibungen sind von einem befugten Planverfasser zu erstellen und vom Bauwerber, Grundeigentümer und vom Planverfasser zu unterfertigen.

Formular Ansuchen zum Download

Formular GWR-Datenerfassungsblatt zum Download, welches der allgemeinen Baubeschreibung beizulegen ist

Ist das Ansuchen nicht abzuweisen, hat die Baubehörde eine mündliche Bauverhandlung vorzunehmen.
Zur Bauverhandlung sind die Parteien - Bauwerber, Grundeigentümer bzw. die Miteigentümer, sowie die Eigentümer jener Grundstücke, die von den Fronten des Baues weniger als 15 m entfernt sind - und Planverfasser zu laden.

Liegt die Baubewilligung vor, kann mit dem Bau begonnen werden. Der Bauwerber hat der Gemeinde den Baubeginn bekannt zu geben und dafür zu sorgen, dass die von der Baubehörde ausgestellte Bauplakette gut sichtbar auf  der Baustelle angebracht wird. Bei größeren Gebäuden (mehr als 200 m² Wohnnutzfläche) ist für die Durchführung des Bauvorhabens ein Bauführer zu bestellen. Dieser ist dann statt dem Bauwerber für die ordnungsgemäße Abwicklung des Bauvorhabens verantwortlich.

Formular Baubeginnanzeige zum Download

Richtiger Anschluss an den Ortskanal

Informationen zum richtigen Anschluss an den Ortskanal

4) Abbruch von Gebäuden (§ 20)

Der beabsichtige Abbruch von Gebäuden ist, sofern dieser nicht im Zusammenhang mit der Errichtung oder Änderung von Bauten steht, der Baubehörde schriftlich mitzuteilen.

Folgende Unterlagen sind unbedingt beizubringen:

  • Lage- und Bestandsplan
  • Zustimmungserklärungen der Eigentümer der unmittelbar angrenzenden Grundstücke
  • Weitere Unterlagen können angefordert werden

Formular zum Download

5) Fertigstellung, Schlussüberprüfung, Benützungsfreigabe

Der Bauwerber hat die Fertigstellung des Gebäudes der Baubehörde schriftlich anzuzeigen.
Der Fertigstellungsanzeige sind ein Schlussüberprüfungsprotokoll, ein Rauchfangkehrerbefund und ein Überprüfungsbefund eines befugtes Elektrotechnikers über die vorschriftsmäßige Ausführung der Elektroinstallationen anzuschließen.
Das erforderliche Schlussüberprüfungsprotokoll erhalten Sie von einem dazu befugten Architekten oder Baumeister, der an der Ausführung des Gebäudes nicht beteiligt gewesen ist.

Wird der Neubau über die Gemeinde Pamhagen eingemessen, ist eine Verpflichtungserklärung zur Einmessung beizulegen. Sollte die Einmessung selbständig erfolgen, wird eine Bestätigung eines Zivilgeometers über die lagerichtige Einmessung des Gebäudes benötigt.

Weiters wird ein Kanalbefund benötigt, welchen Ing. Engelbert Günter, AWV Seewinkel, Tel: + 43 (0) 2174/22 24, erstellt.

Formular Fertigstellungsanzeige zum Download

Formular Verpflichtungserklärung zur Einmessung zum Download

Vor Erteilung der Benützungsfreigabe darf das Gebäude nicht benützt werden.

Partnergemeinde Krumpendorf

Partnergemeinde Krumpendorf am Wörther See